Einen Steinbrunnen bauen

Einen Steinbrunnen bauenUnd bewegtes Wasser lässt sich nicht nur am Ufer eines Flusses oder eines Baches erleben – das geht auch dort, wo man zu Hause ist. Nämlich im heimischen Garten, in Form eines kleinen Brunnens, aus dem man heutzutage das Wasser nicht mehr einer Fontäne gleich steil nach oben sprudeln lässt. Vielmehr bevorzugt man inzwischen einen Steinbrunnen – der hat nämlich etwas anregend Natürliches. Es macht unheimlich Freude, dabei zuzusehen, wie das Wasser wie bei einem natürlichen Wasserweg über die Steine plätschert und um die Steine herum läuft.

Leider ist die Anlage Steinbrunnen für den Garten meist ziemlich teuer. Dennoch ist dies kein Grund für Verzicht – mit guter Vorbereitung und etwas Geduld lässt sich ein derartiges Objekt auch durchaus selbst bauen. Ganz wichtig: Holen Sie vorab Erkundigungen ein, ob eine derartige Anlage überhaupt erlaubt ist und wie tief sie nach Wasser bohren müssten. Schließlich möchte man den Steinbrunnen – wenn möglich – direkt über der Quelle anlegen und so weit es geht auf Wasserleitungen verzichten.

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Bei optimalen Ausgangsbedingungen genügt es, das Erdreich etwa 50 Zentimeter tief in Kreisform auszuheben. Im Falle einer tiefer liegenden Wasserquelle muss natürlich entsprechend tiefer gegraben werden – oder man verlegt eine Leitung, durch welche der Brunnen gespeist wird. Vor dem eigentlichen Brunnenbau muss die Fläche zuerst noch mit Kies und danach mit eingeebnetem Sand bedeckt werden. Danach legt man den Boden mit flachen Steinen aus und füllt die dazwischen liegenden Fugen sehr sorgfältig mit Zement. Nun beginnt man mit der Anlage der einzelnen steinernen Ringe, die jeweils mit Mörtel abgedichtet werden und trocknen müssen, bis die nächste Steinreihe folgen kann. Ist eine Gesamthöhe von 50 Zentimetern erreicht, ist der Steinbrunnen schon fertig und kann „genossen“ werden – und wenn man auch nur ein klein wenig handwerklich begabt ist, hat man dafür nur ein knappes Wochenende gebraucht.