Elektronik-Standards der amerikanischen Wirtschaft

Manchmal ist der Dollarkurs gegenüber dem Euro so günstig, dass sich der Kauf elektronischer Geräte in den USA zu lohnen scheint. Allerdings muss dabei bedacht werden, dass die Elektrostandards der amerikanischen Wirtschaft längst nicht immer mit jenen Europas kompatibel sind.

Die Probleme beginnen bei der Netzspannung, die in den USA 120 Volt beträgt, bei uns jedoch 220/230 Volt. Da elektrische Geräte in den USA zudem ein anderes Stromsteckersystem haben, braucht man in Deutschland zum Anschluss sowohl einen Adapter für den Stecker als auch ein Umspanngerät. Einige Hersteller haben darauf reagiert und ihren Produkten eine einfache Umschaltmöglichkeit eingebaut, es gibt sogar moderne Schaltnetzteile, die sich automatisch anpassen. Ob ein Gerät, etwa ein Laptop oder Rasierapparat über diese Möglichkeit verfügt, ist direkt im angebrachten Kleingedruckten zu erfragen.

Wer mit seinem elektronischen Gerät in die USA fährt, sollte bereits vor der Abreise mit dem nötigen Zusatzequipment versorgt sein, weil Adapter und Umspanngerät mitunter hier im Elektrofachhandel leichter zu bekommen sind als am Reisezielort.

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Eine weitere Frage, die vor dem Kauf eines Gerätes in den USA bedacht werden muss, ist die Kompatibilität mit den eigenen Gewohnheiten. Die andere Tastatur bei einem Laptop ist ein wichtiges Beispiel, bei Fernsehern ist die Sache noch komplizierter. Beherrscht er PAL, hat er Videotext und, bei gewünschtem Digitalfernsehempfang, ist er dazu in der Lage und hat er eine Scartbuchse? In vielen Fällen lautet die Antwort: nein.

Wer also US-Elektrogeräte in Deutschland betreiben möchte, muss oft zum Kauf- und Zollpreis weitere Investitionen hinzurechnen. Eine genaue Vorabinformation bleibt unabdingbar.