Unbedenkliches Spielzeug für das Baby

Unbedenkliches Spielzeug für das BabyGrundsätzlich sollte man beim Spielzeugkauf, vor allem für Klein- und Kleinstkinder immer Bedenken haben. Es wurde festgestellt, dass nahezu neunzig Prozent des Spielzeuges mehr oder weniger mit Schadstoffen belastet ist.

Gerade Spielwaren aus dem asiatischen Raum sind mehr als gefährlich. Aufgrund mangelnder Gesundheitsvorschriften, sowohl für die Arbeiter als auch für die zur Herstellung verwendeten Weichmacher, können hier teilweise hohe Giftkonzentrationen in den Spielwaren festgestellt werden. Die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe sind vor allem in Plüschtüren zu finden. Aber auch die unbedenklich erscheinenden Holzspielzeuge bergen Gefahren. So wird bei der Herstellung oft Flammschutzmittel verarbeitet, die PAK, also die oben bereits erwähnten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe oder aber es sind zinnorganische Verbindungen enthalten. Andere Flammschutzmittel enthalten den Weichmacher TCEP, der als schädlich für das Kind und krebserregend eingestuft ist. Metallknöpfe an Spielzeugen sind oft nickelhaltig.

Bitcoin.de-Preis

Wie aber können sich nun Eltern vor dem Kauf vergifteten, mit Schadstoffen belasteten Spielzeuges schützen? Grundsätzlich sollte auf Spielzeug aus asiatischen Ländern gänzlich verzichtet werden. Ein weiterer Anhaltspunkt sind die verschiedenen Prüfsiegel. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Denn zum Beispiel ist das CE-Zeichen, mit dem alle Spielzeuge in der Bundesrepublik gekennzeichnet sind, nur ein Versprechen des Produzenten, er halte sich an europäische Richtlinien. Er kann sich dieses Siegel jedoch selbst verleihen, es gibt keine Organisation, die das überprüft. Bei anderen Prüfsiegeln können sich die Eltern schon sicherer sein. So das „spiel-gut“- Zeichen, bei Holzspielzeugen der Blaue Engel, bei Textilien die Aufschrift Textiles Vertrauen – Schadstoffgeprüft nach Öko-Tex-Standard 100. Es gibt ebenfalls das GS-Zeichen, das vom TÜV vergeben wird. Wesentlich härtere Richtlinien kommen beim TÜV Proof-Siegel zur Anwendung. Leider werden in letzter Zeit auch immer häufiger Fälschungen dieser Siegel bekannt.