Wie sich die Versandkosten im Preis widerspiegeln

Wie sich die Versandkosten im Preis widerspiegelnSchon lange sind die Deutschen reine Schnäppchenjäger geworden. Überall dort, wo in Geschäften Schilder hängen, auf denen Preise durchgestrichen sind und durch günstigere ersetzt wurden, zieht es die Menschen magisch an. Da spielt es eigentlich erst einmal keine Rolle, was angeboten wird, Hauptsache billig. Nicht umsonst konnte die Werbung eines großen Elektromarktes mit dem Slogan „Geiz ist geil“ für so viel Aufmerksamkeit sorgen. Inzwischen ist der Elektromarkt zwar schon wieder von diesem Slogan abgegangen, aber bei den Kunden wird er immer noch verwendet.

Der Vorteil, den die Preise im Geschäft haben ist die Tatsache, dass es hier keine Kosten für Porto oder Versand gibt. Diese Kosten würden den Artikel natürlich verteuern. Andererseits wird dies durch andere Einsparungen wieder wettgemacht. Genau diese Punkte sind für den Kunden schwer zu durchschauen und werden deshalb oft beim Einkauf im Internet vergessen. Dabei spielen die Versandkosten vor allem bei Artikeln im niedrigen Preissegment eine große Rolle. Nicht selten sind sie genauso teuer wie der Artikel oder der Kunde wird zu einem größeren Einkauf eingeladen.

Wer trägt die Versandkosten?

Wer auf der Suche nach einem Schnäppchen im Internet ist sollte genau aus diesem Grund die Versandkosten genau betrachten. Nach wie vor gibt es Händler, die ihre Artikel auch ohne Versandkosten anbieten. Aber mal ganz ehrlich, aus welchem Grund sollten Händler etwas verschenken. Sie müssen die Versandkosten bei der Post oder anderen Paketzustellern genauso zahlen, wie jeder andere Kunde auch. Wenn also Werbung damit gemacht wird, dass die Händler ihre Artikel ohne zusätzliche Versandkosten verschicken, kann man davon ausgehen, dass der Preis für das Porto im Vorfeld auf den Preis für die Produkte aufgeschlagen wurde. Damit werden die Artikel natürlich teurer, und es könnte sogar sein, dass sie teurer werden, als bei einem Händler der zusätzlich Porto berechnet und so die Gesamtkosten transparent hält.

Transparenz herstellen für den Kunden

Es stellt sich natürlich nun für jeden Normalverbraucher die Frage, warum Händler so etwas tun sollen. Diese Frage ist recht schnell beantwortet. Ein Händler, der damit Werbung machen kann, dass er auf sein Porto verzichtet, hat damit enorme Vorteile. Schon allein die Ankündigung eines geldwerten Vorteils reicht aus, um Kunden auf die eigene Internetpräsenz zu lotsen. Wenn der Preis für die verkauften Artikel nicht zu teuer wird, kann das durchaus ein Grund sein, bei diesem Händler zu kaufen.

Eine andere Möglichkeit für den Händler ist es, seinen Artikel zu einem günstigen Preis anzubieten und Kosten zusätzlich zu berichten. Wie hoch die Portokosten sind, richtet sich nicht nur nach dem Gewicht, sondern auch nach der Größe der Verpackung. Manche Anbieter haben das sehr gut geregelt, indem sie zum Beispiel auf ihren Seiten eine Verlinkung zum Zusteller machen. Immer häufiger wird anstelle der deutschen Post ein anderer Zusteller gewählt. Bei manchen Händlern dürfen sich die Kunden sogar aussuchen, wer ihnen ihre Pakete zustellen soll. Wer sich im Vorfeld genauer mit den Preisen und Konditionen befassen möchte, kann weitere Informationen hiernachlesen.

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Preise vergleichen leicht gemacht

In der Schule haben wir alle einmal gelernt dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen darf. So ähnlich ist es auch beim Preisvergleich gleichartiger Produkte, bei denen einmal das Porto eingerechnet wird und ein anderes Mal das Porto erst am Ende aufgeschlagen wird.

Wer einen genauen Vergleich haben will, sollte beide Varianten genau durchrechnen, denn es ist nicht immer gesagt, dass der Händler, der erst am Ende der Rechnung Porto dazu rechnet, auch wirklich der billigste Anbieter ist. Inzwischen gehen immer mehr Preissuchmaschinen im Internet dazu über, zwei unabhängige Listen zu erstellen. Die eine Liste beinhaltet Artikel ohne Porto und die andere Liste beinhaltet komplette Preise.

Aber egal, bei welchem Händler man als Kunde bestellt, man wird nicht umhin kommen, sich an den Portokosten zu beteiligen. In der Regel gehen die Händler sogar soweit, dass sie nicht nur die Portokosten berechnen, sondern auch den Karton und das benötigte Material für die Verpackung. Genau an dieser Stelle werden die Portokosten undurchsichtig und manche Händler übertreiben es. Sie versuchen durch diese zusätzlichen Kosten einen günstigeren Preis für die Artikel auszugleichen oder mehr Gewinn zu machen.